Aktuelle Informationen zu den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie im Matthias-Claudius-Heim

Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in unserer Einrichtung. Sie erfahren, welche Maßnahmen umgesetzt werden und welche Einschränkungen zu beachten sind.

Das Coronavirus hat ganz Deutschland und besonders den systemrelevanten Bereich der Pflege fest im Griff. Das bedeutet für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen des Matthias-Claudius-Heimes – angefangen mit der Pflege, Betreuung, Küche, Wäscherei, Haustechnik, Gartentherapie und Verwaltung – die Hygiene- und Schutzmaßnahmen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts einzuhalten und geänderte Schutzmaßnahmen umzusetzen. Unser Ziel ist es dabei, unsere Bewohner bestmöglich vor dem Ausbruch einer Corona-Infektion zu schützen. Für alle Angehörigen, Verwandten und Freunde bedeuten die Maßnahmen eine schwere Zeit. Liebgemeinte und tröstende Umarmungen und auch persönliche Kontakte sind aufgrund der Abstandsregelung aktuell gar nicht möglich.

Bitte seien Sie sicher, wir sind in dieser schweren Zeit für Ihre Angehörigen und Verwandten da. Wir versuchen bestmöglich vorbereitet zu sein und haben eine Reihe an Maßnahmen und Einschränkungen zum Schutz vor der Ausbreitung vor dem Coronavirus umgesetzt.

Übersicht

Hier finden Sie die Inhalte dieser Seite. Klicken Sie auf die Links und springen Sie direkt zum jeweiligen Abschnitt weiter unten.

Aktuelle Entwicklungen/Updates

Basisinformationen

Aktuelle Entwicklungen/Updates

Update vom 25.08.2020

Hier finden Sie gesammelt und auf einen Blick die Veränderungen, die sich seit dem Verfassen des unten stehenden Informationstextes ergeben haben.
  • Besuche durch Angehörige und Freunde nur mit vorheriger Anmeldung in der Verwaltung (040/696953-10). Die Besuchszeiten erfragen Sie bei den Mitarbeitern.
  • Betreten des Hauses nur mir medizinischen Mund-Nasenschutz
  • Aktuell machen wir mit den Senioren Beschäftigungsangebote mit maximal 5-8 Bewohnern und einer Betreuungskraft. Selbstverständlich wird hier der Mindestabstand von 1,50 m gewährleistet, Spaziergänge in unserem Therapiegarten, kleine Gesprächsrunden und Handarbeitszirkel (maximal 5 Bewohner), kleine Musikkonzerte im Innenhof, bei schönem Wetter wird gegrillt.

Basisinformationen

Maßnahmen in unserer Einrichtung und Hintergründe

(Bitte beachten Sie, dass sich die Maßnahmen zwischenzeitlich geändert haben und die nachstehenden Informationen nicht sämtlich auf dem aktuellen Stand sind. Die Veränderungen finden Sie oben unter „Updates“ in gesammelter Form, damit sie auf einen Blick erkennbar sind.)

Wir haben derzeit folgende Maßnahmen umgesetzt für den direkten Schutz unserer Bewohner:

  • Besuchsverbot für alle Angehörigen und Freunde
  • Test auf COVID19 bei Bewohneraufnahme, Krankhausrückkehrern und für Mitarbeiter mit Verdachts-Symptomen
  • Quarantäneregelungen
  • Immunsystem unserer Bewohner stärken: durch Ingwer–Zitrone–Minz-Tee, Zink, Seelen und manganreiche Lebensmittel werden im Speiseplan berücksichtigt und die Ausgabe von 100% O-Saft auf den Wohnbereichen
  • Mundschutzpflicht für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Haus
  • Persönliche Kontaktpersonen im Mitarbeiterkreis auf ein Minimum reduzieren
  • Eröffnung eines neuen Speisesaals für die Bewohner m Haus C. Hier ist das Ziel, die Abstandsregel während der Mahlzeiten zu gewährleisten.
  • Alle Veranstaltungen von außen sind bis zum 30.04. abgesagt

Regeln zum Besuchs- und Betreuungsverbot:

  • Von dem Besuchs- und Betretungsverbot sind das therapeutische und medizinische Fachpersonal ausgenommen. Sie unterliegen den aktuell gültigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen des Hauses, die mit dem Fachpersonal besprochen sind.
  • Für Sondersituationen – im Besonderen für die Sterbebegleitung – ist der Besuch zugelassen. Dabei sind gesonderte Absprachen nötig.
  • Unsere BewohnerInnen klären wir dabei regelmäßig auf und erinnern an die notwendigen Hygienemaßnahmen. Bitte helfen auch Sie mit, die Hygienevorgaben einzuhalten und umzusetzen!

Bewohnerschutz im Rahmen von Betreuungsangeboten:

Wie haben ein starkes und motiviertes Betreuungsteam, dass den veränderten Anforderungen an die Bewohnerbeschäftigung mit folgenden Ideen gerecht wird. Sorgsam versuchen die Betreuungskräfte auf jeden einzelnen Bewohner einzugehen und in das tägliche Angebot mit einzubeziehen. Gruppenangebote werden ab sofort mit einem Betreuungsschlüssel von 1:3 angeboten, unter Einhaltung von einem Mindestabstand von 1,5 m.

Das Angebot umfasst:

  • Einzelbetreuung
  • Spaziergänge in unserem Therapiegarten
  • Gesprächs- und Bastelkreise
  • Handarbeitszirkel
  • Musikkonzerte im Innenhof, die Bewohner können mit dem nötigen Sicherheitsabstand von Balkon oder Terrasse zuschauen
  • Grillen bei schönem Wetter

Maßnahmen für unsere Mitarbeiter:

Wir haben daneben eine Reihe von internen Maßnahmen für unsere Mitarbeiter eingeleitet, um so ebenfalls den Schutz unserer Bewohner zu verbessern.

  • Verstärkung der Hygienemaßnahmen in allen hausinternen Bereichen
    • Einhaltung von grundsätzlichen Hygienemaßnahmen
    • Tägliche Wischdesinfektion von häufig berührten [Handkontakt-] Flächen
    • Umsetzung der hygienischen Husten- und Nies-Etikette
    • Verstärkte Händehygiene durch häufiges Waschen und Desinfizieren
    • Vorgaben und Hinweise zur Berührung der Schleimhäute im Gesicht (so wenig wie möglich)
  • Richtiger Umgang mit Schutzausrüstung
  • Arbeitsgruppe-Weiterentwicklung Maßnahmenplan COVID-19 und Erstellung eines spezifischen Pandemieplans für den Ernstfall
  • Hygiene und Schutzvorgaben für Handwerker und Lieferanten
  • Beschaffung von Schutzausrüstung und notwendiger Reserven 

Hintergründe der Maßnahmen:

Diese Einschränkungen und Maßnahmen basieren auf Maßnahmenempfehlungen des Robert-Koch-Instituts:

Anordnung der Behörde – in Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern gilt ein generelles Besuchsverbot.

Ihre Basis findet die Regelung in den Einrichtungen in der „Schutzstrategie vulnerabler Gruppen“, gemeint sind die Risikogruppen, die durch das Robert Koch-Institut und die Bundes- und Landesregierungen vorgegeben wird.

Allgemeinverfügung zum Schutz besonders vulnerabler Menschen: https://www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen/13771894/2020-03-30-allgemeinverfuegung-schutz-pflegebeduerftiger-und-behinderter-menschen/

Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflege­ein­richtungen und Einrich­tungen für Menschen mit Beein­trächtigungen (15.04.2020): https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Alten_Pflegeeinrichtung_Empfehlung.html

An- und Ablegen von Schutzkleidung, Uniklinik Düsseldorf: https://www.uniklinikduesseldorf.de/fileadmin/Presse/CORONA_Dateien

FAQ: Wichtige Fragen und Antworten

Für die jeweilige Antwort klicken Sie bitte auf die Frage oder auf das Plus-Symbol rechts neben der Frage.

Ja, wir haben uns gut bevorratet. Eine Unterstützung der Hansestadt Hamburg blieb bisher aus.

Die hausärztliche Versorgung ist zu 100% sichergestellt und alle Fachärzte sind bei uns im Haus weiterhin im Einsatz.

Wir überprüfen mehrmals täglich im persönlichen Kontakt während der Pflege oder Medikamentenausgabe das Wohlbefinden unserer Bewohner und gehen individuell auf Bewohnerbedürfnisse ein. Bei der täglichen Pflegeübergabe werden Ausfälligkeiten und Besonderheiten jedes Einzelnen besprochen und selbstverständlich ggf. dem Angehörigen gemeldet.

Ja, die Beschäftigungsangebote finden im kleinen Kreis von maximal acht Bewohnern statt.

Die Bewohner sind angehalten, das Haus nur mit den notwendigen Schutzmaßnahmen, Abstandsregelungen und Hygieneregeln zu verlassen. Die Bewohner sind angehalten, unser Inhouse-Angebot (Kiosk) statt externe Einkaufsmöglichkeiten zu nutzen. Generell bleibt die Selbstbestimmung unserer Bewohner ein hohes Gut.

Sehr gerne. Alles, was Sie Ihren Angehörigen mitbringen möchten, können Sie von Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr in der Verwaltung abgeben. Am Wochenende klingeln Sie bitte am Haupteingang.

Was können Sie jetzt tun?
Wie sollten Sie sich jetzt am besten verhalten?
Wie können Sie uns unterstützen?

Wir empfehlen folgende Maßnahmen und Handlungen:

  • Erklären Sie Ihren Angehörigen in aller Ruhe die Hintergründe, die Erkrankungen und warum die Einschränkungen und Veränderungen vorgenommen werden müssen. Versichern Sie Ihnen, dass Sie unverändert an sie denken und den Kontakt auf andere Weise aufrechterhalten werden.
  • Telefonieren Sie so oft wie Sie können, wenn möglich auch als Videotelefonate über Skype oder andere Dienste. Ihre Angehörigen freuen sich jetzt auch besonders über Briefe, Karten, Fotos oder von den Enkeln gemalte Bilder. Das hilft gegen die Einsamkeit.
  • Die Bewohner freuen sich aktuell besonders über Blumengrüße.
  • Sehr sinnvoll ist es, wenn Sie Ihre Angehörigen soweit wie möglich an Ihrem Alltag beteiligen können und Sie nach Ihrer Meinung und ihren Wünschen fragen.
  • Sorgen Sie für Ihren eigenen Impfschutz, um die Ansteckungsgefahr für Ihre Angehörigen möglichst gering zu halten. Das betrifft neben der Grippe-Impfung zum Beispiel auch die Pneumokokken-Impfung, die vor bakterieller Lungenentzündung und Sepsis schützen kann.

Wir arbeiten zurzeit an einer Möglichkeit zur Videotelefonie.

Haben Sie Fragen?

Melden Sie sich gern bei uns, wenn Sie eine Frage haben. Bleiben Sie gesund!

Oliver Lompa, Einrichtungsleiter

Matthias-Claudius-Heim

Walther-Mahlau-Stieg 8
22041 Hamburg
Telefon: (0 40) 696953-0
Fax: (0 40) 6932022

E-Mail: verwaltung@mch.diakoniestiftung.de

Update vom 00.00.2020

(Hier steht, was sich aktuell entwickelt hat. Diese Updates dienen der Mitteilung von größeren Entwicklungen) 

  • Punkt 1, kurze Erklärung
  • Punkt 2, kurze Erklärung
  • Punkt 3, kurze Erklärung
Menü schließen